Buchmarketing mit Pseudonym – 5 Ideen

Die Gründe, unter einem Pseudonym zu schreiben, sind vielfältig. Und das Nutzen eines Pseudonyms beeinträchtigt dein Marketing enorm, besonders wenn es sich um ein geschlossenes, geheimes Pseudonym handelt.

Allerdings ist es keinesfalls ein Grund, komplett auf Autorenmarketing zu verzichten oder in deinen sozialen Netzwerken nur Textstellen und Fotos von Gegenständen zu posten.

Zunächst solltest du dir nochmal klar machen, was dein Grund war, unter einem Pseudonym zu schreiben. Wenn es dir dabei beispielsweise nur um den Klang oder die Assoziationen des Namens ging, kannst du in deinen sozialen Netzwerken dein Gesicht zeigen, auf Lesungen auftreten und auch so ziemlich alle anderen Marketingaktionen durchführen. Geht es dir aber tatsächlich darum, auf keinen Fall erkannt zu werden oder hat dein Pseudonym ein anderes Geschlecht, musst du etwas kreativer werden.

Hier sind also 5 Ideen, wie du trotz Pseudonyms tolles Marketing für dich und dein Buch machen kannst.

1. Überlege dir eine fiktive Person

Wenn du dich absolut nicht selbst zeigen möchtest und auch keine Informationen über dich, dein Leben und deine Interessen verbreiten möchtest, kannst du einen eigenen Charakter für dein Pseudonym kreieren.

Dieser Figur verpasst du alle Eigenschaften, die du als sinnvoll erachtest, stattest sie mit Hobbies, Ansichten und einem Alltagsleben aus. Und dann berichtest du in den sozialen Netzwerken über genau diese Figur. Du schreibst also praktisch eine eigene Geschichte für dein Pseudonym, was dir als Autor ja nicht allzu schwer fallen sollte. Achte nur darauf, dass du den Überblick nicht verlierst und erstelle dir am besten einen detaillierte Charakterbeschreibung, auf die du im Zweifelsfall zurückgreifen kannst.

Nun kannst du beispielsweise Fotos erstellen oder auch Stockfotos (zum Beispiel hier) nutzen, um dir damit einen anschaulichen Social Media Kanal zu erstellen. Du kannst dafür Fotos mit völlig fremden Menschen nutzen, oder aber auch Ideen 3 und 4 nutzen. Es ist aber auch durchaus möglich, ohne Bilder mit Menschen einen tollen Kanal aufzubauen, wenn die Inhalte trotzdem interessant und persönlich sind.

2. Arbeite mit Verfremdung

Dutzende Musiker haben diese Strategie bereits angewendet: Sie treten konsequent mit Masken oder Kostümen auf, die sie so unkenntlich machen, dass ihre Identität geschützt bleibt. So können Fotos und Videos veröffentlicht werden, aber auch Auftritte und Lesungen sind kein Problem. Du brauchst nur die passende Maske oder Verkleidung.

Für Genres wie Horror oder Erotik eignet sich diese Strategie sicherlich besser als beispielsweise für Liebesromane, allerdings bietet sie nach der ersten Verwirrung auch einen enormen Wiedererkennungswert für dich. Mit derartigen Aktionen kannst du dich zu einer bekannten Marke machen, ohne einer der wirklich bekannten Autoren zu sein.

3. Nutze einen Avatar

Diese Strategie bietet sich besonders für Fotos und Videos an. Wenn es dir also besonders um die Bilder in deinen sozialen Netzwerken geht, kannst du dir einen Avatar erstellen und damit arbeiten. Das kann beispielsweise eine personalisierte gezeichnete Comicfigur sein, die du in deine Bilder integrierst, aber auch eine reale Figur, die du als Motiv mit in deine Alltagsfotos hinein nimmst. Je anpassbarer diese Figur ist, desto mehr Möglichkeiten hast du.

Ja, das klingt erst einmal etwas merkwürdig. Aber sei kreativ! Mit dem Wiedererkennungswert einer solchen Figur kommen viele echte Kanäle nicht mit. Wenn du also gleichzeitig gute Inhalte und Angebote erstellst, wird diese Technik auch bei Interessenten und Lesern gut ankommen.

4. Arbeite mit jemandem zusammen

Vielleicht willst du auf keinen Fall selbst in irgendeiner Art auftauchen, würdest aber gern Lesungen und Veranstaltungen nutzen, um dein Buch zu promoten. In diesem Fall könntest du dir jemanden suchen, der mit dir zusammen arbeitet und deinem Buch sein Gesicht und seine Stimme zur Verfügung stellt. Das kann nicht nur bei realen Veranstaltungen gut funktionieren, sondern auch in deinen Social Media Kanälen.

Bedenke aber bei dieser Option, dass dabei diese Person von allen als Autor deines Werkes gesehen und behandelt wird, während bei den anderen Aktionen in der Regel klar ist, dass dahinter ein Autor steckt, der unerkannt bleiben will.

5. Binde deine Leser ein

Wenn du dich schon einmal genauer mit Instagram-Strategien beschäftigt hast, ist dir vielleicht der Begriff User generated content schon begegnet. Viele sehr namhafte Marken nutzen diese Strategie sehr erfolgreich, um ihre Produkte zu vermarkten, ohne selbst aktiv Werbeposts zu erstellen.

Dabei geht es nämlich darum, die Kunden dazu zu bringen, kreative Fotos von und mit den entsprechenden Produkten zu machen, die dann über den Kanal der Marke geteilt werden. Damit muss kein Mitarbeiter der Marke auftauchen und auch kein Model beauftragt werden, und das kann mit Büchern auch funktionieren.

Du kannst also unter deinen Lesern und Interessenten um Bilder von ihnen mit deinem Buch bitten, eventuell noch versehen mit einem kurzen Text zum Buch oder zu einer dazu passenden Fragestellung. Je außergewöhnlicher die Fotos, desto besser für dich. So hast du echte Menschen und Geschichten in deinen Kanälen, musst aber selbst nicht auftauchen.

Damit deine Leser oder Interessenten dich auf diese Art unterstützen, solltest du ihnen gerade am Anfang unbedingt einen Anreiz dazu geben, bei dieser Aktion mitzumachen. Du kannst beispielsweise am Anfang ein paar deiner Bücher gegen solche Posts tauschen, mit anderen Autoren zusammenarbeiten oder unter allen Teilnehmern wirklich attraktive Gewinne verlosen. Und alle Teilnehmer bekommen natürlich gratis Werbung auf deinem Kanal.

Marken, die diese Strategie bereits erfolgreich umsetzen, sind beispielsweise BMW, Adobe oder GoPro. Lass dich inspirieren!

Buchmarketing mit Pseudonym ist möglich!

Du siehst also, auch mit Pseudonym kannst du richtig interessantes Marketing machen.

Wenn du wissen willst, wie du generell mit wenig Budget neue Leser generierst, schau mal hier vorbei!

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