5 Gründe, warum du dir eine Autorenseite zulegen solltest

Ja, ich weiß: Du schreibst Bücher, weil du das Schreiben liebst.

 

Marketing und Technik stehen da eher nicht im Vordergrund, und beim Aufbau einer Autorenseite kommst du um beides nicht komplett herum.

 

Warum es sich trotzdem lohnt, ein wenig Zeit in den Aufbau einer eigenen Seite zu stecken, möchte ich dir in diesem Artikel zeigen. Hier sind fünf Gründe, warum du dir eine Autorenseite zulegen solltest.

 

 

1. Du bist unabhängig von Facebook, Instagram und Co

 

Wenn du soziale Plattformen nutzt, musst du dich immer an deren Regeln halten, logisch. Je nach Netzwerk hast du nur begrenzte Textkapazitäten, die Bilder müssen ein bestimmtes Format haben oder das Einbauen von Links ist nicht möglich.

 

Diese Probleme hast du bei einer eigenen Webseite nicht. Du kannst sie genau so gestalten, wie du sie dir vorstellst und mit jeder Funktion versehen, die du haben willst. Dabei liegt sowohl das Design als auch die Technik völlig in deiner Hand (und das alles ist nicht so schwer, wie du vielleicht denkst). Du kannst beispielsweise problemlos ein E-Mail-Abo einbauen oder ein PopUp, das dem Besucher beim Verlassen dein neustes Buch vorstellt.

 

In sozialen Netzwerken hast du auch in der Regel keinen Einfluss darauf, ob deine Aktivitäten wirklich all deinen Kontakten angezeigt werden, denn niemand weiß genau, wie die Algorithmen arbeiten.

 

Außerdem kannst du auf deiner eignen Seite nicht gesperrt werden oder deine Reichweite bzw. Follower reduziert werden, wie es in den sozialen Netzwerken regelmäßig passiert, ohne dass du viel dagegen tun kannst.

 

Zudem werden in den meisten Netzwerken bevorzugt aktuelle Inhalte angezeigt, während ältere so weit nach unten rutschen, dass sie kaum noch gefunden werden. Auf einer Webseite oder einem Blog ist das deutlich übersichtlicher.

 

Mit deiner eigenen Seite bist du also deutlich unabhängiger, kannst die sozialen Netzwerke aber weiterhin nutzen, um deine Leser auf deine Seite zu schicken. Eine eigene Seite stellt die Basis deines Buchmarketings dar.

 

 

2. Du kannst das Verhalten deiner Leser auswerten

 

Einige soziale Netzwerke bieten zwar auch Funktionen für die Auswertung deiner Leser, aber auf der eigenen Seite sind diese viel umfangreicher.

 

Aber warum ist das überhaupt wichtig für dich?

 

Wenn du genau weißt, auf welche Art von Beiträgen deine Leser wie reagieren, ob Fotos, Videos oder Leseproben sie am besten zum Kauf deines Buches bewegen, dann kannst du deine Aktivitäten auf die Dinge fokussieren, die funktionieren und alles weg lassen, was dich nur Zeit kostet.

 

Wertest du deine Ergebnisse über einen gewissen Zeitraum aus, wirst du nämlich schnell feststellen, dass du die meisten Leser über eine Handvoll Aktivitäten erreichst, während viele andere Aktionen keine oder kaum Reaktionen hervor rufen.

 

Auf deiner eigenen Autorenseite kannst du mit einfachen Tools genau nachvollziehen, wie deine Leser auf bestimmte Themen, Artikel oder Bilder reagieren. Du kannst heraus finden, von wo sie auf deine Seite kommen, wie lange sie dort bleiben, was sie anklicken und bei welchen Themen sie weg klicken.

 

Mit diesem Wissen wird es dir viel leichter fallen, Inhalte zu erstellen, die deinen Lesern auch gefallen.

 

 

3. Deine Seite ist wie dein Wohnzimmer

 

Was das heißen soll?

 

Deine Autorenseite ist vollständig personalisiert. Auch wenn du fertige Designs oder Baukastenseiten benutzt, spiegelt sich deine Persönlichkeit viel stärker darin wieder als in deinem Facebookprofil. So kann dein Leser dich direkt viel besser einordnen und sich auch besser an dich erinnern.

 

Du kannst jede Form von Inhalt erstellen, Fotos, Videos und Texte aus deinem Alltag hochladen. Es spricht natürlich absolut nichts dagegen, diese Inhalte auch in sozialen Netzwerken zu teilen! Deine Webseite sollte aber deine Ausgangsbasis darstellen, weil du nur hier die Kontrolle über alle Details hast.

 

Je persönlicher du dabei bist und je mehr Emotionen du bei deinen Besuchern erzeugst, desto besser werden sich diese an dich erinnern und mit dir identifizieren. Und das wird dir ungemein helfen, wenn du dein nächstes Buch veröffentlichst.

 

 

4. Du kannst alles veröffentlichen, was es nicht in deine Bücher geschafft hat

 

Welcher Autor hat keine unveröffentlichten Texte, die aus einem Buch raus geflogen sind? Oder Szenen, die irgendwann einfach mal aus deinem Kopf heraus mussten und seitdem auf der Festplatte schlummern.

 

Solches Material ist ideal dafür geeignet, deinen potentiellen Lesern einen Einblick in deinen Schreibstil zu geben und kann deinen treuen Fans die Wartezeit auf dein nächstes Werk verkürzen.

 

Natürlich könntest du solche Texte auch auf Facebook veröffentlichen.

Allerdings werden dort lange Texte deutlich seltener gelesen und rutschen schnell ganz nach unten, wodurch dir viele Leser entgehen. Deswegen bietet sich hier ein Blog auf deiner eigenen Seite an, den du wiederum in verschiedene Kategorien (zum Beispiel Leseproben, Autorenleben, Fotos, Videos, Projekte, Sonstiges) unterteilen kannst.

 

 

 

5. Es ist einfach!

 

Ja, eine Autorenwebseite zu erstellen ist einfach! Ich weiß, das erscheint am Anfang nicht so, aber es gibt Programme, die dir wirklich alles abnehmen, was irgendwie kompliziert ist. Du musst nur wissen, wie du richtig vorgehst.

 

Mit einer detaillierten Anleitung kannst du deine Autorenseite in wenigen Stunden erstellen und damit einen professionellen Eindruck machen. Es gibt sogar Blogsysteme, bei denen das völlig umsonst möglich ist. Allerdings nimmst du dafür Abstriche bei den Funktionen in Kauf. Deswegen empfehle ich dir, für deine Seite auf einen professionellen Anbieter zurück zu greifen, der dich 1 bis 3 Euro monatlich kostet, dafür aber die volle Kontrolle erlaubt.

 

Sobald du die Seite einmal eingerichtet hast und dir alle nötigen Plugins heruntergeladen hast, brauchst du dich nur noch um Inhalte zu kümmern, es ist also wirklich ganz einfach.

 

Und die Anleitung für diese Autorenseite bekommst du in den den nächsten Wochen auf dieser Seite.

 

 

Fazit

 

Das Erstellen einer eigenen Webseite schreckt viele Autoren ab, aber mit den richtigen Hilfsmitteln ist es ein Kinderspiel.

 

Und es lohnt sich!

 

In einem der nächsten Artikel werde ich dir genauer erklären, worauf du dabei achten musst.

 

Wenn du noch mehr Tipps und Austausch mit anderen Autoren über deine Marketingstrategien gebrauchen könntest, dann komm mit in unsere Facebookgruppe Mach dein Buch zum Bestseller!

 

 

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